Datenbanken & DWH
Microsoft Access
Mit Microsoft Access arbeite ich seit dessen Version 2.0. Auf dieser Basis habe ich Anfangs der 90er Jahre die ersten Desktop-Anwendungen entwickelt. Die komplexeste Access-Anwendung, die ich konzipiert, entwickelt und betreut habe, basierte auf einer Datenbank mit bis zu 5 GB für über 200 Benutzer, welche alle mittels der in Access integrierten Benutzerverwaltung authentisiert und autorisiert wurden. (Als diese Datenbank später noch mehr hätte wachsen sollen, migrierte ich sie dann allerdings auf Oracle und die Zugriffsmethode auf ADO).
Typisch für diese Anwendungen sind deren Schnittstellen zu anderen Produkten der Microsoft Office Familie, insbesondere Excel, Word und Outlook.
Microsoft SQL-Server
Auf SQL-Server bin ich erstmals durch die Migration einer Access-Anwendung gestossen: Aus einer Desktop-Anwendung sollte eine via Registrierung (Userid und Passwort) geschützte Web-Anwendung werden. Später bin ich in mehreren Projekten immer wieder mit SQL-Server in Kontakt gewesen. Nebst vielen Entwicklungsaufgaben habe ich auch mehrere Datenbanken und Anwendungen von SQL-Server 2000 auf 2008 mirgiert.
mySQL
Zu Evaluationszwecken habe ich vor einiger Zeit meine eigenen Datenbank-Anwendungen auf mySQL migriert und sie so eine Weile lang betrieben. Davon bin ich jedoch wieder abgekommen. Trotzdem: Da ich verschiedene auf mySQL basierende Produkte betreibe, bin ich noch immer in engem Kontakt mit diesem System.
IBM Cognos
Mit Cognos bin ich durch einen "Wurf ins kalte Wasser" in Berührung gekommen: Ich sollte die Verantwortung für ein damals mehr schlecht als recht funktionierendes Datawarehouse übernehmen. Innert kürzester Zeit las ich mich mit Hilfe von Literatur, Online-Foren und Support-Seiten des Herstellers in diese Thematik ein, so dass ich nach und nach die Umgebung überarbeiten und stabilisieren konnte. Meine Haupttätigkeiten lagen dabei bei der Optimierung der ETL-Prozesse, der Modellierung für Auswertungen, sowie dem Betrieb. Gegen Ende dieses Auftrages bereitete ich die Umgebungen für die Migration auf Cognos/8 vor und unternahm die ersten Schritte zu diesem Vorhaben.
Oracle
Erstmals mit Oracle in Berührung gekommen bin ich 1994, durch die ABAP-Entwicklung in SAP/R4. Später dann, in grösserem Umfang, durch die oben erwähnte Umstellung einer grossen Access-Anwendung. Wiederum später wurde ich verantwortlich für den Betrieb mehrerer Datenbanken: Für diese Anwendungen hatte ich als Erstes Richtlinien für die Entwicklung, die Autorisierung und externe Schnittstellen zu erarbeiten, um sie danach dann (ausgehend von diversen Oracle 8 und 9 Umgebungen auf Unix- und Linux-Plattformen) auf eine modernere Umgebung (Oracle 10, Sun/Solaris) zu migrieren. Eine besondere Herausforderung bei der Planung und Durchführung dieses in seinen Abhängigkeiten sehr komplexen Migrations- und Integrations-Projektes lag am Umstand, dass mehrere dieser Datenbanken unterbruchsfrei im 7x24h Betrieb zur Verfügung stehen mussten. Für die Entwicklungs- und Test-Umgebungen dieser Datenbanken führte ich zusätzlich auch den grössten Teil der Funktionen eines Database-Administrators aus.
PostgreSQL
PostgreSQL ist mein Favorit unter den Open-Source Datenbanksystemen. Inzwischen arbeite ich mit den Versionen 8 (produktiv auf Debian/Linux) und 9 (testweise auf Windows).
Unisys DMS2200
DMS2200 ist eines der beiden Datenbanksysteme für die OS2200 Systeme von Unisys. Es basiert auf dem Netzwerk-Modell von CODASYL. Dieses System kenne ich vornehmlich aus der Optik des Entwicklers und Betreuers von darauf basierenden Anwendungen, wobei ich mich vertieft mit Aspekten der Zugriffslogik, Datensatzsperrungen, Transaktionsschutz, Performanz und Ähnlichem beschäftigt habe. Der Design neuer Datenbanken spielte dabei eher eine kleine Rolle. Für bereits bestehende Datenbanken habe ich jedoch viele gekapselte Zugriffsschichten konzipiert, erstellt und in der Folge auch betreut.
Unisys RDMS2200
RDMS2200 heisst das auf dem relationalen Modell (SQL) basierende Datenbanksystem für die OS2200 Systeme von Unisys. Meine Erfahrung mit diesem System beruht auf ähnlichen Grundlagen wie bei DMS2200, der Design neuer Tabellen weist jedoch einen deutlich höheren Anteil aus. Zudem habe ich für diese Datenbankumgebung mehrere Verwaltungs- und Generierungs-Hilfmittel konzipiert, erstellt und betreut.
